Ausbildung Technischer Systemplaner in Dortmund

Interview mit dem ehemaligen Auszubildenden Benjamin Guse

Benjamin Guse ist 23 Jahre alt und hat im Jahr 2015 seine Ausbildung zum Technischen Systemplaner für Versorgungs- und Ausrüstungstechnik bei der Ingenieurgesellschaft Drücke in Dortmund absolviert. Im Video erzählt uns der zielstrebige junge Mann, wie er sich durch die Ausbildung verändert hat, was junge Menschen während der Ausbildung in Dortmund erwartet und was Bewerber abschrecken könnte.

"Ein Technischer Systemplaner muss sehr detailgetreu sein, ein Auge für das Detail haben."

Interview mit Benjamin Guse zum Thema Ausbildung

Herr Guse, wieso haben Sie sich für Ausbildungsberuf "Technischer Systemplaner" entschieden?

Ich habe mich für den Ausbildungsberuf entschieden, einmal wegen dem Zeichnerischen und einmal wegen dem Teamwork, welches benötigt wird und hier im Haus großgeschrieben wird.

Haben Sie sich durch die Ausbildung verändert?

Bei mir hat sich privat durch die Ausbildung zum Beispiel geändert, dass wenn ich einkaufen gehe und in den Laden komme, ich nicht wie jeder normale Mensch auf die Produkte schaue, die in den Regalen sind, sondern den Blick erstmal nach oben schweifen lasse und mir anschaue wie die Luftauslässe sind bzw. die Klimatisierung des Raumes.

Was muss ein Technischer Systemplaner können?

Ein Technischer Systemplaner muss erstmal sehr detailgetreu sein, ein Auge für das Detail haben. Er darf aber auch nicht das Gesamtprojekt aus dem Auge verlieren, um dann dementsprechend das Gesamtprojekt und die Details auch wirklich passend zueinander zu erstellen.

Typische Arbeitssituationen?

Eine typische oder regelmäßige Situation in unserem Hause ist die Absprache zwischen dem Zeichner und dem Planer bzw. dem Ingenieur. Dadurch, dass wir jetzt die Open Space Variante in unserem Haus haben, sind die Zeichner von den Planern getrennt. Das bedeutet, wir benötigen einen Sammelpunkt, um uns zusammen zu setzen und die Pläne zu besprechen. Dazu bietet sich die Lounge bzw. die Flexbox günstig an.

Sind Sie auch mal vor Ort beim Kunden?

Unüblig ist das nicht, dass wir mit zum Kunden fahren, aber es kommt bei uns häufiger vor, dass wir mit auf die Baustelle kommen, um den Bau besser kennen zu lernen oder Revisionspläne, also Pläne zu erstellen, die von dem Gebäude schon existent sind.

Wie hat Ihnen die Ausbildung gefallen?

Die Ausbildung bei der IGD hat mir sehr gut gefallen. Meine Erwartungen wurden sehr gut erfüllt. Mir wurde erst einmal sehr viel zu dem Gewerk HLS vermittelt, aber ich habe auch einiges aus dem Gewerk Elektro kennen gelernt. Dadurch, dass ich auch mit den Mitarbeitern aus der Elektroabteilung und aus der HLS Abteilung sehr nahe zusammenarbeite, konnte ich auch den Gesamtüberblick über meine Projekte leichter erkennen.

Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung gibt es?

Zum Thema Weiterbildung sieht es bei uns so aus, dass wir die Ausbildung zum Technischen Systemplaner für Versorgungs- und Ausrüstungstechnik und für Elektro anbieten. Dann bieten wir auch die Weiterbildung zum Techniker oder die direkte Ausbildung zum Techniker an. Und je nachdem wie ehrgeizig die Person ist, kann sie natürlich auch ein Studium als Ingenieur anfangen und seine Bachelor- oder Masterarbeit hier beenden.

Was könnte Bewerber abschrecken?

Was in unserem Job andere Leute abschrecken könnte, wäre das Thema mit der Flexibilität. Viele Menschen versteifen sich auf ein Thema und können sich nicht so schnell umdenken. Das ist von meiner Seite aus ein Thema, welches hier sehr häufig gefordert wird.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?

Meine berufliche Zukunft wird so aussehen, dass ich noch eine Ausbildung zum Techniker beginnen und abschließen werde. Und dementsprechend auch weiterhin mein Ziel, Projekte zu beginnen und zu beenden im Auge behalte.